Vor zwei Jahren begann der Hype. Gucci, wiederbelebt durch Allessandro Michele, brachte die Princetown Loafer mit offener Rückseite und typischer Horsebit-Schnalle auf den Markt. Da ich retro Kitsch nur in geringer Dosis ertrage, machten mich die Gucci Slipper nie so richtig an. Daran konnten auch bekennende Fans wie Alexa Chung, Kendall Jenner,  Chiara Ferragni und sonstige It-Girls nichts ändern. Besonders gruselig: Guccis Pantoletten-Variante mit Fell. Das sah immer so aus als hätte man die Nachbarskatze unsanft mitgenommen. Die Modeszene war (und ist) geteilter Meinung und schwankte zwischen fugly und fashionable. Mich wunderte, warum keinem auffiel wie unlogisch die ganze Konstruktion ist: Fell für Sommerschuhe? Na dann her mit dem Fußdeo.

Pantoletten: Unverzichtbarer Sommerbegleiter

Gucci hin oder her, den Pantoletten-Style feiere ich trotzdem. Denn für brennende Sommertage gibt es wohl keine bequemere Schuhvariante als halboffene Loafer. Da kann nichts drücken oder scheuern. Einfach reinschlüpfen und die Blasenpflaster zuhause lassen. Win!

Mittlerweile entdecken wir eine fast erschlagende Auswahl an Pantoletten in sämtlichen Läden. Minimalistisch, sportlich, mit und ohne Muster – gefühlt jeder Geschmack ist abgedeckt. Ich habe mich für ein schlichtes, spitzverlaufendes Modell entschieden. Ohne Fell. Ohne Schnickschnack. Damit bin ich sehr glücklich. Vor allem weil es nicht nach Hausschuh aussieht und einfach zu allem passt.


Pictures by Marie Blau-Pielke

SHIRT: MANGO | SKIRT: ZARA | SHOES: SHELLY’S LONDON VIA ZALANDO | BAG: FURLA | SCARF: ZARA