Hallo, Spießer! 

Nein, ich beginne diesen Kurztext nicht mit dem üblichen „was wäre die Modewelt nur ohne Trenchcoats“. Denn dass die leichten Mäntel sowohl Alexa Chung begeistern als auch von Audrey Hepburn gefeiert wurden und in keiner Saison mehr fehlen dürfen, ist mittlerweile bei allen angekommen. Hoffentlich.

Trenchs sind sowas wie runde Pumps mit mittelhohem Absatz, enge weiße Blusen, Blazer mit Hahnentrittmuster. Brav. Bieder. Harmlos. Kleidungsstücke, die immer ein gewisses Oldie-Potential mit sich bringen. Einmal angezogen und Madame erwacht zum Leben. Kein Wunder – wir haben sie einfach zu oft an den Modeikonen der Fifties und Sixties gesehen. Jackie Kennedy, Marilyn Monroe und Co. verpassten dem Trench, der eigentlich aus der Militärmode kam, ein neues, hübscheres Image. Man denke an die berühmt-berüchtigte Endszene von Breakfast for Tiffany’s: Was trägt Audrey hier? Genau. Einfach legendär.

Allzweckmittel:

Trenchcoats

Auch wenn sie nicht unbedingt den Preis für das aufregendste Kleidungsstück gewinnen werden, sind Trenchcoats trotzdem praktisch. Sie entschärfen sexy Teile und werten legere Outfits auf. In klassischem Beige oder Camel passen sie zu allem – moderner wirken sie aber in frischen Nuancen.

Wie praktisch, dass wir gerade in diesem Sommer enorm viele bunte Trenchs in allen Formen und Farben  sichten. Ich habe mich in ein Model von Monki verliebt. Einreihig, erdbeerfarben, einfach zu kombinieren. Audrey wäre neidisch. Garantiert.


Photos by Marie Blau-Pielke

WEARING: TRENCHCOAT: MONKI  |  SWEATER: ZARA  |  JEANS: H&M  |  SHOES: WHISTLES