Irgendetwas zwischen Heimkehrer und Tourist – so fühlt sich für mich jede Reise nach Amerika an. Fast alle Sommer verbrachte ich als Kind in den Staaten, um Familie zu besuchen. Und auch heute lebt die Hälfte meiner Verwandtschaft dort, verstreut über Massachussets, Connecticut, Ohio und Kalifornien. Schwüle Hitze, krasse Klimaanlagen, die mich jedes Mal kränkeln lassen, Baseballspiele der Red Sox, Late-Night-Show-König Conan O’Brien und diverse Sephora-Hauls (Widerstand ist zwecklos) gehören für mich zum USA-Standardprogramm. Dieses Jahr ging es an die Ostküste, nach Boston und NYC. Und welche Kulisse eignet sich wohl besser für ein OOTD, als New York Citys Hochhäusermeer?

Good to know:

NYC Lektionen

Sirenen dröhnen gefühlt alle zehn 10 Sekunden, Hiphop-hörende Taxifahrer schlängeln sich durch die Straßen, nervige Touristen, die immer plötzlich vor dir stehen bleiben (ich war einer davon): NYC ist laut und 24/7 brechend voll.  Ein Bild auf New York Citys Straßen ohne Menschenmasse im Hintergrund zu schießen, ist daher eigentlich fast unmöglich. Da hilft nur viel Geduld und ein möglichst professioneller Fotograf. Ich hatte keins von beidem parat.

Denn diesmal sollte New York City nur ein kurzer Tagesausflug sein, bei dem vor allem Sightseeing auf dem Programm stand. Umso glücklicher war ich, dass dennoch das ein oder andere OOTD innerhalb der aufgeladenen NYC-Atmosphäre entstand. Ein Tipp am Rande: Verzichtet lieber auf die Sightseeing-Busse und nehmt die U-Bahn. Ab nachmittags sind die Straßen vollkommen dicht, da bist du selbst zu Fuß schneller am Ziel!

Ich kann jedem, der vorhat nach NYC zu reisen, nur raten viel Zeit einzuplanen. Unbedingt sehen muss man den Times Square, vor allem abends ein reines Lichterspektakel. Hier rennen sehr viele Blogger herum, um Fotos zu schießen – verständlich. Auch das Memorial 9/11 um den Freedom Tower, Ground Zero, muss jeder mindestens einmal erleben. Denn hier scheint NYC für einen Moment ganz still zu werden, als hätte jemand den Ton runter gedreht – und das trotz riesigem Andrang.

Um dich herum stehende Hunderte, aber du hörst nur noch das fallende Wasser vom monumentalen lochartigen Denkmal. Gänsehaut! Direkt daneben kann man NYCs neuen Bahnhof Oculus bewundern. Macht architektonisch schon was her, so eine Haltestelle für vier Milliarden Euro. Aber abgesehen von der obligatorischen Touri-To Do-Liste lohnt es sich in New York City auch einfach in den Straßen umherzustreunern. Mit einem Starbucks-Latte zwischen Skyscrapern Taxis bei ihrem täglichen Überlebenskampf zu beobachten, hat schon fast etwas Meditatives. Danach wirkt die Farbe Gelb allerdings nicht mehr ganz so freundlich.

New York City:

Crop Top Outfits

Bauchfrei ist so 90s! Stimmt, die Spice Girls lassen grüßen. Aber der Look muss trotzdem nicht oldschool wirken. Der Grat zwischen stilvoll und billig ist beim Crop Top wirklich extrem schmal. Dabei sind die knappen Teile echte Alleskönner. Richtig kombiniert lassen sich mit dem kurzgeschnittenen Shirt einfach aufregende Day-to-Night Looks kreieren: Tagsüber mit Long-Blazer drüber, abends solo. Dabei funktioniert ein Crop Top für mich immer nur in der Kombination mit hochgeschnittenen Hosen oder Röcken. So kommt der kurze Schnitt am besten zur Geltung und Frau zeigt nicht zuviel Haut. Darüber hätte ich mir in NYC allerdings keine Gedanken machen müssen, denn es stimmt was man so hört: In New York kannst du alles tragen, und genau das tun sie dort auch!


WEARING: WHITE TOTE BAG: FURLA | BLACK LACE-UP SANDALS: MANGO |  EVERYTHING ELSE: ZARA

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