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Neujahrsvorsätze funktionieren nicht. Das glauben jedenfalls viele.

Vor einer Woche habe ich gelesen, dass nicht mal die Hälfte der Vorsätze, die man Ende Dezember guten Glaubens festlegt, umgesetzt werden. Wenn das nicht vielversprechend ist! Wer will schon Motivation verschwenden, wenn am Ende wahrscheinlch nichts dabei rauskommt? 

New Year, New You?

Der Großteil meines Umfeldes verzichtet auf Neujahrsvorsätze. Bringt sowieso nichts, lautet der allgemeine Konsens. Die Erfahrung ließ sie resignieren.

Ich muss zugeben: Zu dieser Gruppe gehöre ich nicht. Ich plane wie jedes Jahr, was ich vom kommenden Jahr erwarte. Oder besser gesagt, was ich von mir selbst erwarte. Tatsächlich glaube ich noch an Neujahrsvorsätze und verteidige das Konzept auch im Freundeskreis. Denn schließlich sollte man niemals eine Gelegenheit auslassen, um sich neue Ziele zu setzen, weiter zu wachsen, Dinge zu lernen.  Neujahr bietet eine konkrete Chance. Wenn ein Jahr endet, ist es viel einfacher daran zu glauben, dass das ein oder andere Laster ebenfalls ein Ende finden wird.

Bereits Mitte von 2017, habe ich viele Dinge aufgebaut, die ich mir schon lange vorgenommen habe. Jeden Tag, oder zumindest jeden zweiten sporteln, die Wohnung konstant sauber halten, einen Blog samt Instagramaccount aufbauen und konstant daran arbeiten. Manchmal falle ich in mein altes Verhalten zurück, lasse die Sportschuhe mal länger stehen als gewollt (der Weihnachtszeit sei Dank!). Man sagt so schön: Habits die hard. Aber ich habe gelernt: Vorsätze einhalten ist leicht, solange die Routine stimmt. Wie wichtig ist es schon, die genaue Zielsetzung einzuhalten?

Viel wichtiger sind die Erfahrungen, die man auf dem Weg sammelt, mit allen Höhen und Tiefen. Daran wächst man letztendlich. Ich glaube viele geben zu schnell auf, sind enttäuscht von sich selbst. Mein Onkel, der aus dem Nichts kam und heute ein sehr erfolgreicher Unternehmer ist, sagte immer: Der Unterschied zwischen jemandem der seine Ziele erreicht und jemandem der hinterherhinkt, ist nicht, dass einer von beiden härter arbeitet – sondern länger.

Also, meine Vorsätze für 2018: Ausreichend Wasser trinken (so hart für mich!), vor Mitternacht ins Bett gehen (man sagt doch, Kreative arbeiten nachts?), pro Monat ein Buch lesen (geht als Digital Native oft unter), meine Followerzahl auf Instagram verdoppeln, (lieber Algorithmus, vielen Dank, dass du es für uns Neulinge so schwer machst!), eine Foodkategorie auf meinem Blog einführen (wozu habe ich Ernährungswissenschaften studiert?), meine Laufroutine aufrecht erhalten, egal, was der Wetterbericht sagt (die Winterlaufhose habe ich schon).

Selbst wenn ich von dieser Liste nicht alles perfekt einhalte, werde ich am Ende 2018 voran gekommen sein. Einfach nur, weil ich angefangen habe.

Neujahrsvorsätze: Was spricht schon dagegen? 


JACKET: ZARA  |  SWEATER: MANGO  |  JEANS: MANGO  |  SNEAKERS: COS  |   BAG: FURLA ‚METROPOLIS‘  |  SUNGLASSES: &OTHERSTORIES

PICTURES BY ITSNIKAS

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