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Planänderung. Eigentlich sollte es bei diesem Post um meine neue Obsession für die Kombination aus Blazer und Gürtel gehen. Bis ich realisierte, dass es wieder Zeit für einen persönlicheren Post ist. Ich liebe es, Lebensweisheiten von anderen zu lesen. Was man aus Fehlern gelernt hat und wie man es besser macht. Selbstverbesserung. Selbstverwirklichung. Aber bitte ohne Kitsch. Hier soll es um meine kleinen Weisheiten gehen, Mantras, die mein Leben prägen und natürlich auch durch eigene Fehler und Erfahrungen entstanden sind. Seelische Unterstützung gefällig? Dann bist Du hier genau richtig. Mantra Nummer drei hatte sicherlich den größten Einfluss auf mich.

Was Du zu anderen sagst, sagst Du zu Dir selbst

Ist es nicht lustig, wie heute alle mit GIRLPOWER T-shirts rumrennen, aber über andere Mitstreiterinnen lästern, als gäbe es kein Morgen mehr? Das nenne ich scheinheilig! Diese kleinen fiesen Seitenbemerkungen: Liebe Frauen, das können wir besonders gut. Ich gehörte zu denen, die im Kaffee des Vertrauens sitzen, einen Soja-Latte trinken und dabei die Leute beobachten. Besser gesagt, kritisieren. Das mache ich heute nicht mehr, weil ich festgestellt habe: Selbstbewusste Menschen brauchen das nicht. Beschäftige Menschen haben keine Zeit dafür. Zufriedene Menschen sind so glücklich mit ihrem eigenen Leben, dass sie keine grundlose Negativität dulden. 

Wenn dich jemand ignoriert, störe ihn nicht dabei!

Ach ja, Frauen-Freundschaften sind intensiv. Ich hatte beides: Die richtig Guten und die abgrundtief Schlechten. Dieser Spruch erinnert mich daran. Wir verbringen oft viel zu viel Zeit mit Beziehungen, die nicht mehr funktionieren. Die eine Seite verliert das Interesse, bis sie irgendwann ganz vom Radar verschwindet. Keine Mühe mehr, kein Interesse. Das habe ich vor allem beim Schulabschluss und zweimal nach abgeschlossenem Studium und Verlassen der Uni erlebt. Nur wenige echte Freundschaften bleiben bestehen und das tut verdammt weh. Wer will sich schon unwichtig fühlen? Aber manchmal ist eine Veränderung genau das Richtige. Man kann Interesse nicht erzwingen, oder erschaffen. Wenn es nicht vorhanden ist – finde jemand anderen, der es besitzt. Das Leben ist zu kurz, um Zeit zu verschwenden und zu lang, um Nichts daraus zu machen. Es gibt da diesen Paramore Song: „Ignorance is your new best friend“. Dein Verlust. Next!

 I will Dich, aber ich brauche Dich nicht

Wer das wirklich verinnerlicht hat, lebt quasi ohne Angst. So weit bin ich vielleicht noch nicht, aber ich erinnere mich gerne daran: Du hast immer die Wahl. Du brauchst Nichts und Niemanden, um Etwas zu erreichen. Du kannst immer gehen. Manchmal leben wir in unserer eigenen Welt, mit Scheuklappen auf den Augen und vergessen die Möglichkeiten da draußen. Date nicht den Typ und verbiege dich, um ihn zu gefallen. Du willst ihn, aber du brauchst ihn nicht. Geh nicht in ein Job Interview mit dem Glauben, dass du nie etwas Besseres finden wirst. Du willst den Job unbedingt, aber du findest sonst einen anderen. Gott, Du willst das neue Auto, du brennst dafür! Aber brauchen tust du es garantiert nicht. Ich will etwas, aber ich brauche es nicht. Ein Gedanke, der frei macht. Der lehrt, dass Du gut bist, wie Du bist. Komplett. Dass Du nichts unbedingt, sofort, komme-was-wolle, haben musst, um glücklich zu sein. Und das wollen wir doch alle!

BLAZER: MANGO  |  TURTLENECK BLOUSE: ZARA  |  JEANS: TOPSHOP  |  BOOTS: AEYDE ‚BORIS‘  |  BELT: ASOS  |  SUNGLASSES: &OTHERSTORIES  PICTURES BY NIKAS GÜNTHER

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